Die ehemalige Steinkohlenbergbauregion Zwickau-Lugau-Oelsnitz
Über 125 Jahre wurde in der Region Zwickau-Lugau-Oelsnitz Steinkohle gefördert. Heute stellen die Flächen in den ehemaligen Steinkohlerevieren rund um Zwickau und Oelsnitz/Erzgebirge ein enormes Umwelt- und Sanierungsproblem in der Region dar.
Im Jahr 2005 haben sich deshalb neun Städte und Gemeinden zusammengeschlossen, um gemeinsam Zukunftsperspektiven für die vom Bergbau geschädigten Städte, Gemeinden und Ortsteile zu entwickeln und geeignete Projekte umzusetzen. Neben den Städten Lugau, Oelsnitz/Erzgebirge, Zwickau sowie Hartenstein und Lichtenstein sind die Gemeinden Gersdorf, Hohndorf, Mülsen und Reinsdorf Teil der Kooperation.
Ab 2006 wurde unter Federführung der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau GmbH (WIREG) eine ganzheitliche Entwicklungsstrategie für die ehemalige Bergbauregion erarbeitet. Zur externen Begleitung und Moderation des Entwicklungsprozesses wurde das Berliner Beratungsunternehmen Regionomica GmbH beauftragt, welches Ende 2006 einen Abschlussbericht (LINK) vorgelegt hat.
Anschließend wurde das Management mit der Aufgabe der Umsetzung von ausgewählten Schlüsselprojekten unter Berücksichtigung der Ergebnisse der ganzheitlichen integrierten Entwicklungsstrategie der Steinkohleregion Lugau – Oelsnitz – Zwickau weitergeführt. Für diese Aufgabe konnte Herr Riedel gewonnen werden. Ein Abschlussbericht (LINK) von September 2008 liegt vor.
Die Erstellung der ganzheitlichen Entwicklungsstrategie für das ehemalige Steinkohlenrevier Zwickau – Lugau - Oelsnitz und auch das Umsetzungsmanagement wurden durch das Sächsische Staatsministerium des Innern mit Mitteln der FR "Regio" gefördert.
Unterstützt mit Mitteln des Freistaates Sachsen.
Nach Abschluss der Projektförderung wurde die FLOEZ-Region weiter durch die WIREG betreut und die Aufgaben bis 2010 koordiniert.
Nach der Liquidation der WIREG im Herbst 2010 ist es der FLOEZ-Region gelungen, den Planungsverband Region Chemnitz ins Boot zu holen. Seit April 2011 werden nun vom Planungsverband die Moderation und Koordination im Rahmen eines Regionalmanagements übernommen. Da zeitgleich auch europäische Fördermittel zur Sanierung der Hinterlassenschaften des Steinkohlebergbaus in Aussicht gestellt wurden, nennt sich die Initiative in der Region nunmehr FLOEZplus .
Quelle: http://www.floez-sachsen.de/
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